Totalprothesen

Klassische Totalprothese

Bei völliger Zahnlosigkeit ersetzt die Totalprothese alle Zähne. Der Halt entsteht durch die individuelle Anpassung an den Kiefer und die Saugwirkung zwischen Prothese und Schleimhaut.

Implantatgetragene Totalprothese

Hier wird die Prothese zusätzlich durch Implantate im Kiefer stabilisiert. Das sorgt für festen Sitz und deutlich mehr Komfort im Alltag.

Vorteile & Nachteile

Klassische Totalprothese

Vorteile: vollständiger Zahnersatz, individuell anpassbar, kostengünstigste Lösung

Nachteile: Halt kann durch Knochenrückgang oder Druckstellen beeinträchtigt werden, weniger Stabilität und Komfort

Implantatgetragene Totalprothese

Vorteile: sehr guter Halt, hohe Stabilität, mehr Lebensqualität beim Kauen und Sprechen 

Nachteile: zusätzlicher chirurgischer Eingriff.

FAQs

Häufige Fragen zu Totalprothesen

Wann brauche ich eine Totalprothese?

Eine Totalprothese kommt zum Einsatz, wenn im Ober- oder Unterkiefer keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind

Der Halt entsteht durch die individuelle Anpassung an den Kiefer und die Saugwirkung der Prothesenbasis. Implantate können den Sitz zusätzlich stark verbessern.

Das ist individuell sehr unterschiedlich. Viele Patienten benötigen einige Wochen, um sich an das Kauen, Sprechen und Tragen zu gewöhnen.

Ja, besonders wenn der Kieferknochen mit der Zeit zurückgeht. In solchen Fällen helfen Unterfütterungen oder implantatgetragene Prothesen.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Regelversorgung mit klassischen Prothesen. Für implantatgestützte Lösungen sind Eigenleistungen nötig, die aber oft durch Zusatzversicherungen unterstützt werden.

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