Teilprothesen

Klammerprothese (Regelversorgung)

Die Klammerprothese besteht aus einer Kunststoffbasis mit einem stabilisierenden Metallgerüst. Sie wird mit gegossenen Klammern an den verbliebenen Zähnen befestigt und ersetzt mehrere fehlende Zähne.

Teleskopprothese (Doppelkronentechnik)

Bei dieser Variante tragen die Restzähne kleine Innenkronen, auf die eine herausnehmbare Außenkrone gesetzt wird. So entsteht eine sehr stabile Verbindung, die auch mit wenigen verbliebenen Zähnen möglich ist.

Vorteile & Nachteile

Klammerprothese (Regelversorgung)

Vorteile: kostengünstig, einfach erweiterbar

Nachteile: eingeschränkte Ästhetik, höherer Reinigungsaufwand, mögliche Belastung der Pfeilerzähne, stark kariogen.

Teleskopprothese (Doppelkronentechnik)

Vorteile: stabil, langlebig, erweiterbar, sicherer Halt auch bei wenig Restzähnen

Nachteile: höherer Platzbedarf im Frontbereich, teilweise ästhetische Einschränkungen

FAQs

Häufige Fragen zu Teilprothesen

Für wen ist eine Teilprothese geeignet?

Teilprothesen sind sinnvoll, wenn mehrere Zähne fehlen, aber noch eigene Zähne vorhanden sind, die als Halt dienen können.

Je nach Art wird sie entweder mit Klammern an den Restzähnen befestigt oder über spezielle Kronen (Teleskoptechnik) verankert.

Klammerprothesen sind oft sichtbar, besonders im Frontbereich. Teleskopprothesen sind deutlich ästhetischer und wirken natürlicher.

Die meisten Patienten gewöhnen sich innerhalb weniger Wochen an ihre Teilprothese. Anfangs können Druckstellen auftreten, die wir bei den Kontrollterminen anpassen.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Regelversorgung, meist in Form einer Klammerprothese. Für Teleskopprothesen ist ein Eigenanteil notwendig. Zusatzversicherungen können mehr leisten.

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