Parodontologie
Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates, die meist unbemerkt beginnt und schleichend verläuft. Unbehandelt kann sie zu Zahnlockerungen und letztlich zu Zahnverlust führen. Risikofaktoren wie Rauchen, Stress oder Diabetes verstärken die Gefahr zusätzlich.
Um Schäden zu verhindern, setzen wir auf eine Kombination aus frühzeitiger Diagnose, moderner Behandlung und gezielter Nachsorge. Dabei spielt auch die mikrobiologische Keimerkennung eine wichtige Rolle: Mit einem schmerzfreien Test entnehmen wir eine kleine Probe aus den Zahnfleischtaschen und lassen sie im Speziallabor untersuchen. So erfahren wir genau, welche Bakterien die Entzündung verursachen und in welcher Konzentration sie vorliegen. Das ermöglicht eine individuelle, passgenaue Therapie – mechanisch und, wenn sinnvoll, auch biologisch.
Unsere Behandlung ist schonend, effektiv und nachhaltig. Mit regelmäßigen Nachsorgeterminen (UPT) sorgen wir außerdem dafür, dass die Erkrankung langfristig unter Kontrolle bleibt und deine Zähne gesund erhalten werden.
Deine Vorteile
- Frühzeitige Diagnose und gezielte Therapie
- Schonende Behandlung mit moderner Technik
- Präzise Bestimmung der krankheitsauslösenden Bakterien
- Individuell abgestimmte Behandlung statt Standardtherapie
- Höhere Erfolgsrate durch gezielte antibakterielle Maßnahmen
- Vermeidung unnötiger Antibiotika
- Langfristiger Erhalt der eigenen Zähne
- Begleitende Nachsorge mit regelmäßigen UPT Terminen über zwei Jahre
- Positive Wirkung auf Mundgesundheit und Allgemeingesundheit
FAQs
Häufige Fragen zur Parodontitis
Was sind die Symptome einer Parodontitis?
Typische Anzeichen sind Zahnfleischbluten, Rötungen, Schwellungen oder ein Rückgang des Zahnfleisches. Auch Mundgeruch, tiefe Zahnfleischtaschen, Zahnstein und eine Lockerung der Zähne können Hinweise sein. Da die Erkrankung oft schmerzlos verläuft, bleibt sie ohne Kontrolle beim Zahnarzt häufig lange unentdeckt.
Tut eine Parodontitis weh?
Meistens nicht. Parodontitis verläuft in der Regel schmerzlos und wird daher oft zu spät erkannt. Erste Hinweise sind Zahnfleischbluten oder Mundgeruch.
Wie wird Parodontitis behandelt?
Zunächst werden harte und weiche Beläge gründlich entfernt, auch unterhalb des Zahnfleischrandes. Mit der mikrobiologischen Keimanalyse kann die Behandlung gezielt auf die vorhandenen Bakterien abgestimmt werden. Im Anschluss erfolgt eine engmaschige Nachsorge, um Rückfälle zu verhindern.
Kann Parodontitis geheilt werden?
Parodontitis kann nicht vollständig geheilt, aber sehr gut kontrolliert werden. Mit professioneller Behandlung und regelmäßiger Nachsorge lässt sich der Krankheitsverlauf stoppen und die Mundgesundheit stabilisieren.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die Basistherapie und die Nachsorge werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Die mikrobiologische Keimanalyse ist eine Zusatzleistung, die in der Regel privat abgerechnet wird. Private Versicherungen oder Zahnzusatzversicherungen übernehmen je nach Vertrag einen Teil der Kosten.
Hat Parodontitis Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit?
Ja. Unbehandelt kann sie das Risiko für Herz Kreislauf Erkrankungen, Diabetes und sogar Schwangerschaftskomplikationen erhöhen. Eine gezielte Behandlung wirkt sich daher positiv auf die gesamte Gesundheit aus.
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